DGB Kundgebung zum 1. Mai in Augsburg :  ‘Erst unsere Jobs, dann eure Profite’

Vorstellung des Augsburger Sozialstaatsbündnis auf der Kundgebung zum 1. Mai 2026

Am 13. März 2026 hat sich in Augsburg auf Initiative von Silke Klos-Pöllinger und des DGB Schwaben und Augsburg das Augsburger Sozialstaatsbündnis gegründet. Neben dem DGB vertreten durch  GdP, EVG, GEW, IGBAU, IGBCE, IGM, NGG und Ver.di sind mittlerweile die Diakonie Augsburg, die AWO, die KAB, die Betriebsseelsorge, Tür an Tür, Mieterverein Augsburg, der Caritasverband Augsburg, die kda, pro familia Augsburg, der Paritätische und die Augsburger Aidshilfe Mitglied im Sozialstaatsbündnis.
Unter anderem fordern wir solidarisch finanzierte soziale Sicherungssysteme, einen handlungsfähigen Sozialstaat, gute und menschenwürdige Arbeitsplätze, die Verhinderung von Armut und einen ökologischen Umbau in Verbindung mit sozialer Sicherheit.
Die Betriebsseelsorge, vertreten durch Hans Gilg, Diakon Helmer und Josef Haberkorn, hat mit dem Banner „Augsburger Sozialstaatsbündnis“  ab 10.00 Uhr auf dem Demonstrationszug durch die Stadt teilgenommen. Dazu noch die Vertreter der andern Bündnispartner mit den Plakaten „Sozialstaatsretter“.  Nach der Demo waren wir mit dem Banner und den Plakaten auf und rund um die Rednerbühne am Königsplatz sichtbar. An zwei Pavillons standen Vertreter unserer Einrichtungen den Teilnehmenden und Interessierten zu Gesprächen zu Verfügung. Auf den Tischen war reichlich Info-Material und Flyer bereitgelegt. Nach den Ansprachen von Silke Klos-Pöllinger und Michael Vassiliadis (Vorsitzender der IGBCE) und der DGB Jugend, konnten sich die anwesenden Vertreter der Mitglieder des Bündnisses das Sozialstaatsbündnis vorstellen und in kurzen Statements den Zuhören mitteilen, warum sie sich für das Bündnis engagieren und was der Gesellschaft fehlen wird, wenn in einem „quasi“ Kahlschlag die Leistungen des Sozialstaates zusammengekürzt werden. Die ersten Anzeichen für diese „neue“ Politik zeigt sich bereits in den Einsparvorschlägen der Kommission zur Finanzierung der Kranken- und Pflegekassen, die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ins Kabinett eingebracht hat. Auch für die anstehende Rentenreform gilt es für die Bündnismitglieder genau hinzuschauen, was die Koalition dazu plant.

Josef Haberkorn

Bild: Josef Haberkorn

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